Grundsätze unserer pädagogischen Arbeit

Die pädagogische Grundlage unserer Arbeit ist die Bildungsvereinbarung NRW. Das Kind steht als eigener Akteur im Mittelpunkt seines Bildungsprozesses. Das Kind selbst gibt die Inhalte und die von ihm benötigte Zeit in seinem individuellen Lernprozess vor. Im sozialen Kontakt mit anderen Kindern und pädagogischen Fachkräften erfahren sie Anregungen für ihre Wahrnehmung und ganzheitliche Entwicklung. Die Bildungsangebote unserer pädagogischen Fachkräfte orientieren sich am Entwicklungsstand des Kindes und fördern ihre sozial-emotionalen, körperlichen, geistigen, fein- und grobmotorischen Fähigkeiten.

Die religionspädagogische Arbeit wird gemeinsam mit den Kita-PfarrerInnen der Gemeinden gestaltet. Sie öffnet den Kindern früh die Tür zu biblischen Personen und Geschichten, zum Kirchjahr und zum christlichen Glauben. Wir lassen uns leiten vom christlichen Menschenbild, welches von der Einmaligkeit und Einzigartigkeit jedes Menschen ausgeht, ausgestattet mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Anmeldung und Aufnahme

Eltern können ihre Kinder über LITTLE BIRD vormerken lassen:

https://kinderbetreuung-essen.little-bird.de/

Sie können ihr Kind gerne in unseren Einrichtungen persönlich anmelden. Bei der Anmeldung zeigen wir den Eltern die Einrichtung und stellen die pädagogische Arbeit vor. Die Eltern können ihr Kind gerne zur Anmeldung mitbringen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Kindergartenbeiträge

Die Stadt Essen regelt die Kindergartenbeiträge und die Elternbeiträge. Die Beiträge sind einkommensabhängig und werden von der Stadt Essen erhoben.

Mittagessen

In unseren Einrichtungen achten wir auf eine gesunde, genussvolle und ausgewogene Ernährung. Jedes Kind erhält ein warmes Mittagessen. Individuelle Essgewohnheiten werden weitest gehend berücksichtigt (z.B. Allergiker, vegetarisches Essen, Verzicht auf Schweinefleisch aus religiösen Motiven).

Einige Kindertagesstätten haben einen eigenen Koch/ oder eine eigene Köchin. In den anderen Kita´s beliefert uns z.B. die „Neue Arbeit“ oder die Küche eines Altenheimes.

Die Essensbeiträge liegen zwischen 64 und 69 Euro.

Wenn Sie diesen Betrag nicht aufbringen können, erhalten sie Unterstützung aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BUT). Der Eigenanteil am Essensgeld reduziert sich dann auf 20 Euro im Monat.

Sprechen Sie unsere Kita-Leitungen an. Sie unterstützen Sie bei der Beantragung!

Mitmachen

Ein gutes Miteinander im Alltag durch eine vertrauensvolle und regelmäßige Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden ist für unsere Arbeit unerlässlich. Uns ist wichtig, dass Sie nach Ihren Möglichkeiten und Interessen an den verschiedenen Angeboten der KiTa und Elterngremien mitwirken. Die Mitwirkung im Elternbeirat regelt § 9 der Kinderbildungsgesetz .

Ohne freiwilliges Engagement kann die KiTa ihre Aufgabe nicht voll erfüllen. Sie können nach Ihren zeitlichen und persönlichen Möglichkeiten die Kindergartenzeit Ihres Kindes bereichern .Die Mitarbeitenden brauchen Ihre Unterstützung und Mitwirkung bei verschiedenen Festen, Ausflügen und anderen Aktivitäten im Kindergartenjahr. Auch hier gilt: Gemeinsam ist es am schönsten!

Das Leben der Trägergemeinde mit seinen Gottesdiensten, Gruppen und Angeboten, bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu engagieren und freut sich über Ihr Interesse. Näheres erfahren Sie über die Homepages der Gemeinde

Eingewöhnungszeit

Es ist uns wichtig neuen Kindern und Eltern genügend Raum und Zeit für die Eingewöhnung in der Kindertagesstätte zu geben. Jedes Kind benötigt unterschiedlich viel Zeit um sich in der Kindertagesstätte einzugewöhnen.

Die Eingewöhnungsphase erfolgt individuell nach dem pädagogischen Konzept „des Berliner Modells“.

Dies wird im Alltag folgendermaßen umgesetzt:

Manchen Kindern fällt es sehr leicht, sich von seinen Eltern zu trennen und schon nach 1 Woche fühlen sie sich ohne ihre Mutter wohl.

Ein anderes Kind benötigt viel Zeit und kann sich nur sehr schwer trennen. Es benötigt einige Wochen, um sich in der Kindertagesstätte „zu Hause“ zu fühlen.

Unsere pädagogischen Fachkräfte begleiten sie und ihr Kind individuell während dieser Zeit, damit der Loslösungsprozess erfolgreich abgeschlossen werden kann.

Dokumentation zur Entwicklung des Kindes

Um die Entwicklungsprozesse der Kinder kontinuierlich wahrzunehmen und zu dokumentieren, arbeiten wir mit standardisierten Beobachtungsbögen:

  • Liseb, Sismek & Seldak Sprachentwicklung
  • Entwicklungsgitter nach Kiphard
  • Gelsenkirchener Entwicklungsbegleiter
  • Dokumentation der Stadt Essen
  • Portfolio Arbeit ergänzt die Entwicklungsdokumentation ihres Kindes.
  • Berliner Förderplan für Kinder mit Behinderungen

Die Ergebnisse der einzelnen Fragebögen besprechen wir an Elternsprechtagen mit Ihnen.

Familienzentren

Unsere Familienzentren haben die Aufgabe eine Unterstützungsstruktur für Kinder und Eltern zu entwickeln, um den wachsenden Herausforderungen an den Familienalltag zu begegnen.

Ziel ist es, Familien bei der Erziehung im Alltag zu unterstützen und damit zu einer frühzeitigen Förderung und Prävention als auch zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zu mehr Chancen- und Bildungsgerechtigkeit beizutragen.

Familienzentren sollen u.a.:

  • Kinder umfassend individuell fördern und den Bildungsauftrag intensivieren;
  • Sprachdefizite, insbesondere bei Kindern aus Zuwandererfamilien, früh feststellen und systematisch abbauen;
  • Stärken und Schwächen der Kinder früh erkennen und Eltern in Fragen der Erziehung, Bildung, Gesundheit etc. gezielt und bereits sehr früh beraten;
  • Eltern bei Alltagskonflikten helfen und diese Hilfe unmittelbarer und ohne Hemmschwellen zugänglich machen;
  • Zuwandererfamilien und Familien aus bildungsfernen Schichten erfolgreich ansprechen;
  • die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern;
  • durch eine Öffnung der Angebotsstruktur mehr Variabilität in den Betreuungszeiten und der Altersmischung schaffen und damit den Bedürfnissen von Familien stärker entgegenkommen;
  • den Übergang von der Kita in die Grundschule erleichtern.

Gott

Brauche ich Gott oder Religion? Gibt es Gott überhaupt? Als evangelischer Träger stellen wir uns diesen Fragen und suchen gemeinsam mit Ihnen und Ihren Kindern nach Antworten. Dabei hören wir auf Antworten aus der Bibel und unserer evangelischer Tradition. Wir achten darauf, dass Kinder ein „Recht auf Religion“ haben und schaffen ihnen Möglichkeiten, ihre eigenen Ausdrucksformen und Glaubenssprache zu entwickeln. Dabei nehmen wir die eigene religiöse Bindung der Eltern mit in den Blick. Unsere Arbeit wird getragen von der Gewissheit, dass Gottes Liebe allen Menschen gilt.

Plus-Kita

Unsere Plus-Kita-Kräfte bieten unseren Familien bei Bedarf individuelle Begleitung. Sie stellen Kontakte her, z. B. zur Erziehungsberatung, Frühförderung oder Sozial- und Gesundheitsämtern, wenn dies von Eltern gewünscht ist.

Sie entwickeln und organisieren Angebote für Familien, wie z.B. Spielgruppen, Jungsgruppen, Kita-Chor, Mutter-Kind-Angebote, Sportangebote, Elterncafé, Elternabende zu speziellen Themen, Kleiderkammer, Kochkurse, etc.

Sie kennen den Stadtteil, in dem ihre Kindertagesstätte liegt gut und verfügen über ein funktionierendes Netzwerk.

Unsere Plus-Kita-Kräfte freuen sich auf Sie und ihre Mitwirkung!

Schwerpunkt- Kindertagesstätte – Sprache

Wir fördern die Sprache ihres Kindes mit zusätzlichen Sprachangeboten. Dies ist wichtig für die Entwicklung des Kindes und Grundlage für das Zusammenspiel mit anderen Kindern.

Viele unserer Einrichtungen nehmen am Bundesprogramm Sprach-Kitas „Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ teil.

Die Sprachfachkräfte in unseren Einrichtungen freuen sich ihre Fragen zu beantworten!

Inklusion

„Wenn Du ein Kind siehst hast Du Gott auf frischer Tat ertappt!“ (Martin Luther)

Jedes Kind ist in unseren Kindertagesstätten willkommen und wird angenommen so wie es ist.

In unseren Kindertagesstätten ist das Zusammenleben von Kindern mit und ohne Behinderung, unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlicher Religionen selbstverständlich!

Vielfalt ist ein Gewinn für unser gemeinsames Miteinander. Wir lernen und entwickeln uns mit- und voneinander.

Schließungszeiten

Alle unsere Kindertagesstätten haben vom 24. Dezember bis zum 1. Januar eines jeden Jahres geschlossen.

Unsere Kindertagesstätten sind in den ersten drei Wochen der Sommerferien geschlossen.

Geöffnet bleibt eine Kindertagesstätte in Borbeck-Vogelheim und eine Kindertagesstätte in Altenessen-Karnap.

Hier gibt es die Möglichkeit einer durchgehenden Kinderbetreuung.

Vom 24. Dezember bis zum 01. Januar eines jeden Kalenderjahres sind alle unsere Kindertagesstätten geschlossen.